· 

Ein Winter wie er früher einmal war

"Ein früher Winter wird kommen", sagten die einen schon im Sommer. "Ein langer Winter wird kommen", sagten andere.

"Ein reicher Winter, jedenfalls für die Beutegreifer, wird kommen", sage ich, angesichts der vielen Mäuse.

 

Wo ich letztes Jahr Mitte November im goldenen Herbst bei meinen Schafen auf der Weide saß, da sind wir heuer eingeschneit. Wir hatten keine Zeit mehr um Zäune abzulegen, ....

Es schneit und schneit. Das ist das Genua Tief von dem alle schon soviel erzählt haben.

Die Handwerker die ebenfalls vom frühen Wintereinbruch überrascht wurden, meinen: "Sicher geht der Schnee nochmal weg." Ich glaubte, dass er nicht mehr weg geht und ich habe recht behalten.

Es ist wunderschön wie unsere kleine Welt zu einem Winterwunderland geworden ist. 

Unerreichbar ist unser Ort in diesen Novembertagen des Jahres 2019.

Venedig kämpft mit einem Jahrhunderthochwasser. 

Tage wo die CO² Emissionen sinken, die Leute zusammen rücken, nacheinander schauen und sich gegenseitig helfen. Im Kerzenschein beisammen sitzen und Milch zur Nachbarin schicken, damit diese den Kaffee nicht schwarz trinken muss. 

Wo letztes Jahr im Mölltal der Sturm und das Wasser gehaust haben und die Schäden vom letzten Jahr noch nicht überall aufgeräumt sind, kommen schon die nächsten Schäden hinzu.

                               Wir bleiben verschont.

                    Einer steht wachend an der Pforte.....

 

Es ist Weihnachten geworden und wir teilen mit unseren Gästen unser kleines, winterlich glänzendes Paradies. 

Freuen uns mit an ihren Winterfreuden auf der Schipiste, beim Schneeschuhwandern, Langlaufen, Schlitten fahren, Eislaufen, Spaziergänge im Mond,....

Heißen Gäste willkommen und verabschieden sie als Freunde.

Teilen mit ihnen so manchen Brauch, wie z.Bsp. das Räuchern, oder dann die "heilige Nacht von Heiligenblut", die Sternsingernacht.

Für mich beginnt das neue Jahr erst mit dem Sternsingergruß vor unserem Haus. 

 

In diesen Mondhellen Nächten, wenn es Sternschnuppen regnet und Wünsche vom Himmel fallen, wünsche ich mir....

.

Ich sehe so viele Sternschnuppen, dass das Wünschen auch für die Kinder und Enkelkinder, Freunde, Gäste, ...., ausreicht.

Lieber Gott, lass es noch mehr Sternschnuppen regnen, damit ich immer und immer wieder diesen einen Wunsch in den Himmel hinauf schicken kann.....

Kommentar schreiben

Kommentare: 0