Ostern ist, mit tiefer Freude und ruhiger Gelassenheit, den Ernst des Lebens zu feiern. Ich schreibe einer Frau, die ich vor 10 Jahren auf unserem Schöpfungsfest kennen gelernt habe eine Antwort auf ihren Osterbrief.....
Eintauchen in eine Welt voller kleiner alltäglicher Wunder und sich zu einem Teil in der Natur machen. Im Herbst das gold der verfärbten Lärchenwälder, die Tautröpfchen in den Spinnweben auf den Grashalmen, und jetzt im Winter das glitzern des Schnees im Vollmond und das Erwachen eines neuen Morgens, wenn es über Nacht geschneit hat und sich unsere kleine Welt im reinweißen Kleid zeigt. Ich brauche dieses ausweichen in die Menschenleere, wie mein täglich Brot, um Mensch sein zu können.
Geschichten die das Leben schreibt · 24. Dezember 2018
Ich habe meinen Glauben gewählt und er mich, und zusammen sind wir gewachsen. Ich habe ihn geprüft meinen Glauben und er mich. Ich habe so manches losgelassen und so manches gelassen angenommen. Ich bin froh um meinen Glauben, so wie er ist und wie nur ich ihn leben kann. Den Gott und den Jesus den ich in mir trage, gibt es sonst nirgendwo, ich habe ihn in mir geboren. Ich glaube, dies ist Weihnachten leben.
Geschichten die das Leben schreibt · 09. Dezember 2018
Aus meinem Jahresrückblick 2009: Es ist so schön, dieses Wachsen des JA´S zu spüren. Die Bereitschaft, alles zu geben. Die Hingabe, an die Liebe und das Leben, ohne dem geringsten Zögern. Ich werde mir gerade in der Adventszeit immer wieder den Luxus gönnen, mich selbst zu unterbrechen. Stille in der Einkehr bei mir, möchte ich mir schenken, in den Tagen des Wartens. Stille im geschriebenen Wort, wenn nur noch das knisternde Feuer im Ofen und die kratzende Füllfeder sprechen.
Als "Weihnachtsekel" möchte ich euch ein paar Geschichten vom Sturm-Archehof erzählen. Mama sagt: Advent will erschwiegen, ersungen, erwandert werden, jeder nach seiner Art. Ich suche nach meinem Weg, ein adventlicher Mensch zu sein und bis ich diesen Menschen in mir gefunden habe, bin ich erst einmal ein Weihnachtsekel.
Zu Beginn des Sommers verabschiede ich meine Braunen Bergschafe und bitte Gott, dass er für 4 Sommermonate ihr Hirte ist. Es ist jedesmal ein dankbares Aufatmen, wenn wir sie im Herbst wohl genährt und mit Lämmchen im Bauch wieder Heim bringen. Eine Woche nach ihrer Rückkehr an den Hof beginnt die Lammzeit. Eine schöne Zeit, wo ich als Hirtin besonders gefordert bin. Geschenkte Zeit ist für mich, wenn ich mit den Schafen zusammen auf die Weide ziehe....
Naturbeobachtungen · 02. Oktober 2018
Der Sommer der vergeht, ist wie ein Freund zu dem man Lebewohl sagt. Ein Bilderbuchsommer hat uns ein gnädiger Gott geschenkt und uns und unsere Gäste, Kinder und Tiere wohl behalten hindurchgeführt. Erinnerungen werden geboren.... Erinnerungen an wunderbare Menschen die uns begegnet sind. Erinnerungen an soviel wachsen und blühen und Ernten dürfen. Erinnerungen an wunderschöne Feste und stille Momente in Dankbarkeit an einen Baum gelehnt unter dem Wasserfall.
Wendepunkt · 27. Juni 2018
Tanzimprovisation, die Heilkraft des Tanzes.... Toll, war es doch das, was ich als Jugendliche Magersüchtige, eingesperrt in meinem Zimmer immer tat. Einfach die Seele tanzen lassen. Wie konnte ich das nur vergessen?! Und glauben, nur gelernte Schrittfolgen im Arm eines netten führenden Mannes sei Tanz. Wirf deine Schuhe weg und tanze. Tauch ein in den Rhythmus des Lebens. Lass die Musik deinen Körper erobern und deine Seele.
Früh schon, da sitzt mein kleiner Bruder noch im Kinderwagen, ist bei uns Stürmerkindern das Kachelmoor zu unserem Mattiswald geworden, wie bei der Ronja Räubertochter. Und Graugnome gibt es da auch, ich habe sie selbst gehört und Frösche, ganz viele Frösche die sich beim Kachelmoor paaren, gibt es dort auch. Stunden verbringen wir in unserem Mattiswald und im Frühling grillen, brüllen, jauchzen... wir unseren Frühlingsschrei in diese, unsere kleine wundervolle Welt hinein.
In "Wir Kinder vom Sturm-Archehof - Das Leben geht weiter" möchte ich euch Geschichten aus meinem bisher noch unveröffentlichten Werk erzählen. Ich habe dieses Buch mit und im Namen meiner vier Legastheniker Kinder geschrieben. Und auch weil wir der Meinung sind, dass es solche Kinder nicht nur in Schweden bei Astrid Lindgren gibt (Die Kinder von Bullerbü), sondern auch in Österreich auf einem Bergbauernhof in Heiligenblut. Unser erstes gemeinsames Buch heißt: "Wir Kinder vom Sturm-Archehof".

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