Führungen am Sturm-Archehof

Ziegen am Sturm-Archehof in Heiligenblut
Ziegen am Sturm-Archehof

In ihren Führungen, die ca. 2-3 Stunden dauern, führt Angelina Pucher durch den fast 300 Jahre alten Stall, erklärt was ein Archehof ist und zeigt und beschreibt die Tiere, die am Hof leben, erklärt die Vor- und Nachteile der alten Rassen und erläutert, was ein gesamtbetrieblicher Naturschutzplan ist.

 

Sie verweist die Teilnehmer auf die ersten Tafeln mit Texten die den Literaturweg eröffnen, führt über blühende Wiesen, durch den Grauerlenwald, hinunter zum Amphibiengewässer und Biotop. Zu jeder Jahreszeit zeigt sich die Natur in einem anderen Kleid. Leuchtend gelb im Unterwuchs des Grauerlenwaldes und entlang der Bachläufe die Sumpfdotterblume im frühen Frühling. Bunte Blumenwiesen im Sommer. Sitzmöglichkeiten laden zum Ruhen und Verweilen, zum „Natur fühlen“ ein.

 

 

Termine und Preise

 

In den Monaten Juni bis Oktober finden die Führungen jeweils am Dienstag, Mittwoch und Freitag um 16 Uhr statt. Der Preis beträgt 3,50 Euro/Person.

Kindergruppe beim Teich am Sturm-Archehof in Heiligenblut
Auf der Spur der Kröten, Frösche und Molche

Wir durchwandern den Grauerlenwald, links von Möll und rechts vom Quellbächlein besäumt und gelangen zum Amphibiengewässer und unserem Miststreuerwohnwagenhäuschen. Diese Geschichte hat Jonathan, der Älteste der Pucher Kinder mit seiner Mama im Buch „Wir Kinder vom Sturm-Archehof“ beschrieben.

 

Angelina stellt die verschiedenen Frosch- und Krötenarten vor, erzählt von Libellen und ihrer Millionenjahre währenden Entwicklungs-Geschichte, zeigt auch so manches Tier im Teich, in der Luft oder im Quellbächlein.

Mähdesüß beim Sturm-Archehof (Heiligenblut)
Mähdesüß

Der Weg führt uns weiter zum Biotop, was ein ganz besonderes Kleinod ist und über Jahrhunderte gewachsen ist und in seiner Schönheit und Vielfalt erhalten geblieben ist.

 

Verschiedene Orchideenarten verwandeln die Feuchtwiese im Juni/Juli in ein violett leuchtendes Blütenmeer. Fast zeitgleich gesellen sich die weißen wolligen Büschel des Wollgrases zu den blühenden Orchideen. Mähdesüß, Kohldistel, Sumpfherzblatt, Blutwurz,…wachsen hier ebenso wie der Fleischfressende Sonnentau. Himbeeren, die leuchtend rote Paarbeere, Tollkirschen, Einbeere und Vogelbeeren sind die leuchtenden Früchte des Herbstes im Auwald.

 

Die Möll singt leise ihr unvergängliches Lied.

 

Die Natur bereitet sich vor, für eine tiefe und lange Winterruhe, unten beim Auwald, Biotop und Amphibiengewässer.

 

 

Die Schafe kommen von der Alm zurück. Der Ziegenbock verströmt seinen Duft über den ganzen Hof, die letzten Feldfrüchte in Acker und Garten werden geerntet, ehe sich die große Winterstille auf das Land legt und dicke Raureifblätter die Gräser, Farne und Äste umhüllen und eine Winterwunderwelt mit tausenden Kristallen und einer paradiesischen Stille die Langläufer einhüllt.

 

Die Führungen enden jeweils wieder in der Knopfmacherstube wo sie noch gemütlich schauen, bestaunen und einkaufen können.